Tipps für ein glückliches WG-Leben

Margot Kessler / pixelio.de

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Wer auf eigenen Beinen stehen möchte oder ein Studium beginnt und nicht das nötige Kleingeld für eine komplette Wohnung hat, entschließt sich meist, in eine WG zu ziehen oder eine zu gründen, um die Kosten gering zu halten.

WG-Leben klingt nach großer Freiheit. Endlich nicht mehr Zuhause lebe und für sich selber sorgen. Das WG-Leben hat viele schöne Seiten. Es muss nicht alleine geputzt werden. Der Einkauf, das Kochen und der Abwasch werden von allen Mitbewohnern gemeinsam erledigt. Allein sein gibt es auch nicht, da immer jemand da ist, mit dem man sich unterhalten kann. Es entstehen neue Freundschaften, die in einer fremden Stadt sonst nicht so schnell gefunden würden. Damit das Leben in der WG gut funktioniert, sollte sich an einige Regeln gehalten werden.

Gemeinschaftsräume in der WG – Ort der Begegnung

Die Küche oder ein gemeinsames Wohnzimmer ist der Begegnungsbereich in einer WG, wo sich die Bewohner außerhalb ihrer eigenen Zimmer treffen und gemeinsam Zeit miteinander verbringen. Daher sollte bei der Suche nach einer WG-geeigneten Wohnung darauf geachtet werden, dass der Gemeinschaftsraum groß genug ist, um einen Esstisch, Stühle oder vielleicht sogar ein Sofa aufstellen zu können.

Wichtige Regeln für das Zusammenleben in einer WG

Der Gedanke, dass es nach dem Auszug bei den Eltern keine Regeln mehr gibt, ist völlig falsch. Denn die Regeln in einer WG, wo fremde Menschen sich eine Wohnung teilen, sind vielfach genauso gelagert, wie die Regeln, die es Zuhause gegeben hat. Denn auch in einer WG hat Rücksichtnahme auf die Mitbewohner höchste Priorität. Lautes Musik hören, Fernsehen und Telefonieren machen besonders viel Lärm. Besonders unhöflich ist aber lautes Musik hören und den anderen sagen, dass sie ja klopfen können, wenn es sie stört. Das ist nicht liberal, sondern sorgt dafür, dass die Mitbewohner genervt sind und Streitigkeiten heraufbeschworen werden.

Eine weitere wichtige Regel in einer WG ist die Frage, wem was gehört. Milch, Toilettenpapier, Waschpulver, Lebensmittel – immer wenn eine bestimmte Sache gebraucht wird, ist nichts mehr davon da. Daher sollte sich jeder in der WG daran halten, nicht ungefragt an die Dinge des anderen zu gehen. Eine gut organisierte WG verfügt über eine Regelung für den Einkauf und führt eine Gemeinschaftskasse für gemeinschaftlich genutzte Produkte. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass jeder für sich seinen Einkauf tätigt.

Ein ganz wichtiger Punkt ist die Hygiene im Badezimmer, denn dieser Raum wird auch von allen Bewohnern gemeinschaftlich genutzt. Oft sind es Kleinigkeiten, die zu großem Streit führen. Dazu gehört die Nutzung der Hygieneartikel der anderen, das regelmäßige Reinigen der Dusche und der Toilette. Auch wenn in der WG ein Putz- und Reinigungsplan für die gemeinschaftlich genutzten Bereiche besteht, sollte man sich immer vor Augen halten, dass man die Räume so verlässt, wie man sie selber vorzufinden wünscht.

Glückliches WG-Leben

Eine gute Stimmung in der WG entsteht nicht dadurch, dass alle Bewohner sich an die Regeln halten. Vielmehr sorgen kleine Nettigkeiten für ein glückliches WG-Leben. Dazu gehört beispielsweise den Müll runter bringen, auch wenn man laut Plan gar nicht dran ist oder Töpfe spülen, die von anderen benutzt wurden. Durch solche Dinge ergibt sich eine Gruppendynamik, die sehr förderlich für ein glückliches WG-Leben ist.

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